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Donnerstag, 10. März 2011

09.03.11 – Nach dem Vorstellungsgespräch

Geschafft :) Nach einer guten halben Stunde war ich fertig und saß in meinem Auto auf dem Weg nach Kirchheim unter Teck um noch gemütlich einen Kaffee zu trinken und über das erlebte zu sinnieren^^. Ein muss ich Mal erwähnen: Das Gefühl nach erfolgreicher (nicht Zusage-mäßig sondern, dass es gefühlt gut lief) Absolvierung eines Vorstellungsgesprächs ist einfach nur geil! Mag sein, dass es nur so ist, weil das meine ersten Gespräche sind, aber dennoch ist es ein hammer Gefühl :D
Im Vergleich zu Norgren war das Gespräch kürzer und ich wurde nur von einer netten und sehr attraktiven jungen Dame interviewt. Geplant waren zwei Interviewer, aber die zweite Dame wurde wegen Krankheit früher nach Hause geschickt. Aber ganz ehrlich, wenn noch so eine Dame dort gesessen hätte, hätte ich mich glaube ich nicht mehr richtig konzentrieren können. Der Anfang war wie immer etwas holprig :D Zuerst Mal zur Lage von TTS: Es liegt in einem netten kleinen Dörfchen (wie mir schien) in einem schönen Tal umgeben von leichten Bergen. Eine schöne Voralpen Region einfach ;) Dort angekommen suchte ich zuerst den Haupteingang des Unternehmens. Nach kurzer Rückfrage eines Mitarbeiters, der vermutlich gerade Feierabend hatte, wusste ich es dann auch und erfuhr zudem, dass vermutlich keiner mehr am Empfang sitzt o.O War im Endeffekt auch gar kein Problem, da ich sowieso am falschen Eingang klingelte :D Soweit so gut war ich dann in einem Treppenhaus und lief einfach mal nach oben, da in der Etage nur die Produktion lag. Oben angekommen kamen mir zwei Mitarbeiter entgegen, die auch gerade Feierabend hatten (alle gehen und ich komme :D), denen ich mein Anliegen erläuterte. Die Dame unter den beiden begrüßte mich auch direkt mit „Ah, sie müssen der Bewerber sein“ und brachte mich in einen Besprechungsraum, wo ich auf meine Interviewerin warten sollte. Nebenbei erwähnt, die Dame, die mich in den Raum geleitete, war auch heiß ;) Merke: TTS= Unternehmen mit heißen Frauen xD Spaß beiseite. Das Gute an dem ganzen durcheinander war, dass es mich zum einen unheimlich ablenkte und zum anderen dadurch auch super beruhigte. *Daumen hoch* So konnte ich ohne allzu große Aufregung in das Gespräch starten.
Nach kurzer Wartezeit erschien meine Gesprächspartnerin, stellte sich kurz vor und bat mich dann zum Einstieg doch einfach Mal etwas über mich zu erzählen. Gesagt getan fing ich an und erzählte. Zwischendurch stieg meine Interviewerin immer mal wieder mit Rückfragen ein, sodass es sich zu einem netten Gespräch entwickelte. Nebenbei bewunderte sie zwei Mal meine Noten in Verbindung mit meinem langjährigen Nebenjob und meinen anderen außerschulischen Aktivitäten. Wo wir gerade bei Noten sind: Die Dame erklärte mir auch, dass Sie bei den Bewerbungen sehr stark auf die Noten in den Fächern Mathematik und Physik achtete und diese somit auch ein starkes Auschlusskriterium sind. Andere Fragen waren: bei wie vielen Firmen ich mich beworben hätte, wo diese liegen, warum ich dual studieren wolle, was ich in meiner Freizeit machen würde, auf was ich bei einem Unternehmen wert legen würde, was ich mir von meinem zukünftigen Ausbildungsplatz wünsche, was meine spätere Wunschabteilung wäre, wo mein technisches Interesse herkommt und wie es sich ausprägt, ob ich weitere Praktika im technischen Bereich gemacht hätte, warum ich TTS gewählt hätte und vermutlich auch noch andere, die mir gerade nicht einfallen^^. Was ich sehr positiv bewerte ist, dass nach Beantwortung einer Frage danach immer auch eine Rückmeldung bzw. Erklärung von meiner Gesprächspartnerin kam. Zum Beispiel bei der der Frage was ich mir von meinem zukünftigen Ausbildungsunternehmen wünsche, sagte ich, dass das Unternehmen international tätig ist, dass man während der Ausbildungsphase immer Ansprechpartner hat und dass das Arbeitsumfeld bzw. Arbeitsklima untereinander stimmen solle. Daraufhin erklärte mir die Dame, dass bei TTS sehr viel Wert auf Arbeitsklima gelegt wird und daher auch die Abteilungsleiter, die den Bedarf an dualen Studenten melden für die Zeit nach Abschluss des dualen Studiums, bei einer weiteren Auswahlrunde dabei sind und sich die Leute für ihr Team aussuchen, da sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass die Leute ins Team passen und auch zu den Leuten, dass quasi die Chemie stimmt. Zudem erzählte sie, dass man während dem Studium eine Reihe von Ansprechpartnern hat und die Menge oftmals als zu viel beurteilt wird von den Auszubildenden und Dualis. Um genau zu sagen hat man die Dame selbst als Ausbildungsleiterin/Betreuerin als Ansprechpartner, dann natürlich den oder die Abteilungsleiter und man erhält zu Beginn einen Paten, d.h. einen dualen Studenten aus einem höheren Semester für Fragen, die man sich bei den anderen nicht zu stellen traut und schlichtweg als Hilfe für den Einstieg. *Daumen sehr weit hoch*
Abschließend hatte ich auch noch einmal Zeit Fragen zu stellen und stellte diesmal die Gehaltsfrage selber(Seid stolz auf mich^^). Die Höhe liegt ähnlich wie bei Norgren zwischen etwa 930 € im ersten bis hin zu circa 1300 € im letzten Jahr. Zudem werden die Studiengebühren anhand der Klausurergebnisse entweder anteilsmäßig oder bei entsprechenden Noten sogar komplett erstattet als Leistungsanreiz. Gefällt mir auch sehr gut das System!
Zuletzt noch zu erwähnen gibt es bei TTS im April bereits ein Einführungstreffen mit allen Dualis zum ersten kennen lernen und das Studium beginnt bereits am 31.8. mit einem Vorpraktikum um vorab schon mal das Unternehmen und seinen zukünftigen Arbeitsplatz kennenzulernen.
Alles in allem kann ich TTS bisher auf jeden Fall als Partnerunternehmen für ein duales Studium empfehlen und es würde mich auch freuen wenn ich dort eine Zusage erhalte. Doch davon trennen mich noch zwei Stationen. Erstens die Entscheidung der Interviewerin selbst und zweitens folgt bei Bestehen dieser Stufe noch Mal ein Gespräch mit ihr und den Abteilungsleitern selbst, da diese das letzte Wort haben und sich ihr Team ja aussuchen. Die Antwort auf die erste Station erhalte ich in ein bis zwei Wochen. Ich informier euch wie immer :D

Mittwoch, 9. März 2011

09.03.11 – Vor dem Vorstellungsgespräch bei TTS

Dieses Mal verbringe ich die verbleibende Zeit bist zum Vorstellungsgespräch in einem BurgerKing in Kirchheim unter Teck. Nachdem ich es mir schmecken lassen hab hier noch ein paar Infos zu TTS. Die Firma ToolTechnicSystems hat einen Ihrer Firmensitze in Neidlingen etwa 45 km von Stuttgart entfernt und bietet das duale Studium der Mechatronik auch in Kooperation mit der DHBW Stuttgart an. TTS vereint als Dachgesellschaft die drei Firmen Festool, Protool und Schneider Airsystems, welche alle Werkzeuge in der Premiumklasse für höchste Ansprüche entwickeln und produzieren. In Neidlingen hat die Firma Festool ihren Hauptproduktionssitz. Zudem ist hier auch die neu gegründete Festool Engineering GmbH. Die Firma ist (außer, dass sie glücklicherweise so spät noch Plätze für ein duales Mechatronikstudium anbietet) besonders reizvoll und ragt unter anderen hervor durch eine Vielzahl an Auszeichnungen. Unter anderen erhielt sie die Preise Fabrik des Jahres und den IHK Innovationspreis der IHK Stuttgart, welcher für besonders innovative Ausbildungskonzepte in Betrieben verliehen wird. Bei TTS war dies die Einbeziehung aller Auszubildenden in die Gremien der Verbesserung der Arbeitsweise und der Abläufe.
Nach dem Gespräch gibt’s wie immer die Infos wie es lief, was alles gefragt wurde etc.

Samstag, 5. März 2011

04.03.11 – Nach dem Vorstellungsgespräch bei Norgren


Da bin ich wieder, sitze in einem gemütlichen Starbucks in der Jägerstraße und schlürfe genüsslich einen Kaffee. Das Gespräch hab ich glaub ich ganz gut bewältigt. Mittlerweile hab ich mir die Innenstadt ein wenig angeschaut und die DHBW zumindest von außen. Ich muss sagen Stuttgart ist auch eine richtig schöne Stadt für das was ich bisher gesehen hab. Die Einkaufsstraße Jägerstraße ist für meine Verhältnisse unheimlich riesig und lang. Zwischendurch liegt der wunderschöne Schlosspark mit zugehörigem Schloss. In der leichten Abendsonne war das ein echt richtig genialer Anblick und ich glaub im Sommer kann man dort auch gut verweilen. Fellbach ist auch fast eine kleine Stadt für sich. Man hat dort auch alles was das Herz begehrt, ist mit der Stadtbahn gut an Stuttgart selbst angeschlossen (ungefähr 6 km bis zur Innenstadt) und wohnen kann man dort bestimmt auch gut^^.

An der Pforte bei Norgren angekommen, erhielt ich ein Namensschild und das Ziel auf dem Gelände von Norgren. Dort wurde ich von einer netten Dame abgeholt und in ein Besprechungszimmer gesetzt. Nach kurzer Wartezeit, die ich mit Beruhigungsübungen verbracht hatte kamen auch meine zwei Interviewer. Eine Dame aus der Personalabteilung und ich glaube der Herr war ein Abteilungsleiter im Ingenieurbereich. Nach kurzen Smalltalk, der unheimlich zu meiner Beruhigung beitrug, stellte mir die Dame kurz anhand einer Mappe die Firma Norgren und den Mutterkonzern die IMI-Gruppe. Also in welchen Bereichen sie tätig sind etc. Das ganze kam allerdings erst nach einer kurzen Frage wie ich zu Norgren gekommen wäre, wie mir die Seite gefallen würde usw. Dann gings auch los mit dem richtigen Gespräch. Ich sollte kurz meinen Lebenslauf vorstellen und die Interviewer stiegen zwischendurch mit Fragen ein. Zu Beginn drehte sich doch alles noch ziemlich um Burger King, da die Personalverantwortliche sich doch sehr dafür zu interessieren schien :D Hier kamen aber auch schon Fragen, wie ich das mit dem Stundenpensum des 400 € Jobs neben dem Abi denn gemeistert habe, da es ja doch sehr stressig wäre. Dann ging es auch um die Herkunft meines Interesses für Technik(die Elternfrage, wie ich sie auch bei Airbus gestellt bekam war hier wieder mit dabei). Dann kamen die Fragen die mich ein wenig in die Ecke drängen sollten glaube ich, was sie zum Teil auch geschafft haben^^ „Sind Sie schon ein Mal an Ihre Grenzen gestoßen? [Das hat mich echt aus dem Konzept geworfen, ich hatte dann einfach die Geschichte, die ich auch beim Telefoninterview der Lufthansa (der stressige Tag des Telefoninterviews selbst) erzählt hatte gewählt. Ich hatte erst die Gründe für meine mangelnden Religionsnoten in Erwägung gezogen, das schien mir dann aber doch zu abschreckend :D]Gibt es etwas worauf Sie stolz sind? Ihre Interessen zur Musik in Orchester und Chor müssten Sie mit einem Umzug nach Stuttgart ja aufgeben oder? Warum sollten wir gerade Sie nehmen? (Im Eifer des Gefechts und der Aufregung kam die Antwort glaub ich auch etwas unvorbereitet rüber glaub ich, weil mir irgendwie nicht sonderlich was einfallen wollte. Nach kurzer Zeit der Überlegung erwähnte ich hier dann meine Kreativität, die Grundlagen meiner Leistungskurse und mein Technikinteresse sowie meine Fähigkeit mit Stress umzugehen und trotz Stress und wenig Freizeit gute Ergebnisse zu erzielen mit Verweis auf mein Abitur) Zudem wurde ich gefragt ob ich denn zufrieden mit meinem Abitur wäre, ob ich mir das mit dem Zivildienst so geplant hätte, sprich nicht doch versucht hätte vorher schon einen Studienplatz zu ergattern, weswegen ich das FCE Zertifikat gemacht hätte, und warum ich mich so spät beworben hätte. Hier antwortete ich ehrlich, dass ich mich vorher schon bei anderen größeren Betrieben beworben hatte und es bisher noch nichts geworden war, weswegen ich doch noch mal anders auf die Suche gegangen war. Natürlich waren glaub ich auch noch ein paar andere Fragen dabei, die mir aber jetzt nicht mehr einfallen. 

Anschließend hatte ich noch die Gelegenheit Fragen zu stellen. Ich hatte mir ein paar vorbereitet, etwa ein Vorpraktikum, direkten Ansprechpartner im Unternehmen während dem Studium und Auslandsaufenthalte betreffend. Letztere wurden verneint, aus dem Grund, dass das System im Ausland noch nicht so bekannt sei und die bearbeiteten Aufgaben im Praxiseinsatz am Ende von der DHBW nicht anerkannt werden würden. Die Möglichkeit ein Theoriesemester im Ausland oder einen Praxiseinsatz innerhalb der „German Region“ (inkl. einem Standort in Tschechien und Österreich) zu absolvieren. Nach doppelt verneinter Nachfrage, ob ich noch weitere Fragen hätte, sprach der Herr das Thema Gehalt an, ob es mich nicht interessieren würde. Daraufhin gab ich offen zu, dass es mich natürlich interessiert ich mich aber nicht getraut hatte zu fragen. Die beiden erzählten, dass es bei fast allen so wäre und sie sich im Nachhinein immer sagten „Wieder einer der nicht gefragt hat“ ^^ Ich bedankte mich noch, dass er es angesprochen hatte und erfuhr direkt im Anschluss dass es im ersten Jahr etwa 900 € seien und dies sich jedes Jahr um 200 € erhöht. Also schon im Vergleich zu vielen anderen größeren Unternehmen um einiges mehr, was ich irgendwie auch recht lustig fand. Die Personalerin erzählte auch, dass neuerdings duale Studenten nicht mehr sozialversicherungspflichtig seien, was bedeutet, dass nur ein sehr geringer Teil an Steuern abgezogen wird. Meine elterliche Krankenversicherung würde ich zudem auch beibehalten, also nur positive Nachrichten^^ 

Als nächstes steht am Mittwoch das Vorstellungsgespräch bei ToolTechnicSystems kurz TTS in Neidlingen an. Das liegt knapp 40 km von Stuttgart weg. Die Firma TTS stellt Baumaschinen, also Bohrmaschinen usw., im Extraklassebereich her. Natürlich wird ich auch hiervon berichten^^.

Als ich heute Mittag gegessen hatte hat mich zudem die Firma Marquardt angerufen mit einer schlechten und einer guten Nachricht. Die schlechte war, dass schon alle Plätze für die Mechatroniker vergeben seien, die gute, er könne mich noch für die Elektrotechnik berücksichtigen. Da mir das allerdings kaum zusagt, werde ich das Angebot denke ich ablehnen, aber ich habe noch bis Mittwoch Zeit zum Überlegen, da erst dann wieder jemand in der Firma ist. 
Ich halt euch auf dem Laufenden^^

Freitag, 4. März 2011

04.03.11 – Kurz vorm Vorstellungsgespräch bei Norgren


Wie ihr seht, ist es nicht nächsten Dienstag und der Termin bei Siemens ist auch schon vorbei. Ich kann nur sagen „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt!“ Das passt hier wie die Faust aufs Auge. Meine Erkrankung hat mich doch wieder so eingeholt, dass ich keinen der beiden Termine bei continental (die mich glaub ich jetzt hassen^^) oder Siemens wahrnehmen konnte. Ich war einen Tag an der Arbeit beim Zivildienst und meinem Nebenjob und am Samstag lag ich schon wieder im Bett mit einem beginnenden Hautausschlag wegen einer Falschmedikation aufgrund einer anfänglichen Fehldiagnose. Nach einem Krankenhausaufenthalt stellte sich dann die richtige Krankheit, Pfeiffersches Drüsenfieber heraus. Somit war ich für die nächste Zeit erst mal wieder außer gefecht gesetzt. Das hat mich nach einer ersten Kontrolluntersuchung Ende Februar aber nicht davon abgehalten, mich noch mal umzusehen und zu berwerben. Also bewarb ich mich nach einer Durchsicht bei der Jobbörse der Arbeitsagentur und den Partnern der DHBW Stuttgart noch mal bei 12 Firmen. Ergebnis bisher: zwei Einladungen zu Vorstellungsgesprächen (wovon eins gleich ansteht) und eine Einladung zu einem Einstellungstest. Es ist also doch noch nicht zu Ende^^ Mein Ehrgeiz hat mich nach langer Zeit der Überlegungen, was mein Ausweichplan sein soll, doch noch mal gepackt. Dieses mal sind es eher „kleine“ oder nicht sooo bekannte Firmen, weil sie zumeist eher als Zulieferer auftretetn, aber dennoch auf Ihren Gebieten eine Spitzenposition haben oder sogar Marktführer sind. 

Gleich steht ein Gespräch bei der Firma Norgren in Fellbach an. Fellbach liegt ein paar Kilometer neben Stuttgart. Norgren stellt u.a. Ventile oder Ventilsysteme, pneumatische Systeme, wie sie z.B. bei Zügen bei den Türen oder Trittsteigen zum Einsatz kommen und ist auch im Bereich der Herstellung von Produktionsmaschinen für PET-Flaschen tätig. Die Haupttätigkeitsbereiche liegen in der Chemie, Zügen, Nutzfahrzeugen, der Papierindustrie sowie der PET-Flaschenherstellung. Sie bieten einen Platz für das duale Mechatronikstudium zusammen mit der DHBW Stuttgart an. Das duale System der DHBW mit Ihren vielen Standorten in Baden-Württemberg ist eines der bekantesten und wohl renommiertesten überhaupt, was zum Beispiel die Unzahl an kooperierenden Firmen zeigt. 

Zudem hab ich auch doch noch eine weitere Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bei Siemens in Mannheim erhalten. 

Soviel zu dem was wieder alles in der letzten Zeit passiert ist. Ich werde nach dem Vorstellungsgespräch noch mal schreiben um zu berichten wie es war.

Freitag, 11. Februar 2011

10.02.2011 – Nach dem zweiten Tag


Ich nehm das wichtigste vorweg: „Es hat nicht gereicht“. -.- Das Feedback war wenigstens relativ aussagekräftig und eventuell (Ansichtssache) auch hilfreich. Naja erst mal zum Tag. Angefangen hat es erst ein Mal mit einem gemeinsamen Frühstück im Motel One mit ein paar der anderen. Frisch gestärkt gings dann mit Sack und Pack zu Fuß zur Lufthansa Basis, war ja nicht weit. Dort angekommen direkt erst mal wieder durch den Sicherheitscheck und in einen ähnlichen Raum wie gestern, nur ohne Computer. Begrüßt wurden wir von der Ausbildungsleiterin in Hamburg, die zudem auch Personalpsychologin war. Unterstützt wurde sie von drei weiteren Personen, deren genauen Stellungen ich aber leider schon vergessen hatte. Auf jeden Fall waren es wichtige Leute, die uns heute beurteilen sollten. Nach einem kurzen Überblick wie der Tag aussehen sollte (verschiedene Aufgaben bis zur Mittagspause, dann Essen, Werksführung und Feedback bzw. Entscheidung) ging es auch schon mit der ersten Aufgabe los. Achso wir waren heute einer mehr. Der dazugestoßene hatte den gestrigen Test bereits vor zwei Wochen absolviert, da er gestern noch Physikabitur schreiben musste. So dann wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Aufgabe war eine Gruppendiskussion zum Thema Eigeninitiative im Job, Vorteile, Nachteile, Risiken, Sinn und Nutzen für eine Firma. Wir sollten uns als eine Arbeitsgruppe ansehen, die sich mit dem Thema für unsere Firma befasst und sollten hingehend diskutieren, einen möglichen Ablauf bzw. ein Konzept zur Förderung der Eigeninitiative der Mitarbeiter in unserer Firma entwerfen und den weiteren Verlauf der Arbeitsgruppe bestimmen. Wir wurden natürlich nicht ohne jeglichen Infos ins „kalte Wasser geworfen“. Es gab einen wissenschaftlichen Infotext mit Anreizen und Ideen zur Diskussion. Nach einer fünf-minütigen Einlesezeit ging es los. Insgesamt standen zwanzig Minuten für die Diskussion zur Verfügung. Unsere Gruppe hatte das meiner Ansicht nach recht gut gelöst bis auf den Punkt der weiteren Arbeit der Arbeitsgruppe, da wir auch aus Zeitgründen unterbrochen wurden. Im Feedback, wo man erst eine eigene Einschätzung der zwei Tage geben sollte und dann die andere Seite zu Wort kam, wurde meine Bewältigung der Aufgabe als mittelmäßig beurteilt. Ich war zwar nicht der der sich am meisten beteiligt hatte, aber auch nicht am wenigsten, also ein gesundes Mittel. Bei der Argumentation wünschten sich die Beobachter, „dass ich eher auf den Punkt kommen würde“. Scheinbar hatte ich ein wenig zu viel „darumgelabert“ gegen Ende, jedoch ist es schließlich auch bei einer Diskussion zu einem wildfremden Thema ohne lange Vorbereitung auch schwierig direkt klare und wohlformulierte Argumente sofort zu nennen.
Während die andere Gruppe sich der Aufgabe stellte wurden wir in die nächste eingewiesen. Eine Einzelpräsentation zu einem englischen Text über verschiedenste mechanische Probleme der letzten Jahre an allen möglichen Teilen von Flugzeugen, was von Servicetüren über Radkappen bis hin zu leckenden hydraulischen Pumpen(mein Text) reichte. Ziel war es mit Hilfe von Flipcharts oder Folien eine fünf-minütige vorzubereiten. Diese sollte als Abschluss dann noch einmal kurz auf Englisch zusammengefasst werden. Als Hilfsmittel standen Wörterbücher zu technischem Englisch der Lufthansa in beiden Richtungen zur Verfügung, was auch zwingend notwendig war. Insgesamt hatten wir ungefähr 50 Minuten dafür Zeit. Gelöst hatte ich das ganze meiner Meinung auch nicht wirklich gut. Während der Präsentation hatte ich mich oft verhaspelt und klebte auch sehr an der Folie, von der Zusammenfassung ganz zu schweigen. Ich hatte mir zwar einen recht guten knappen und anfangs verständlichen Text kurz vorformuliert, der dann in der Ausführung sehr haperte. Ich hatte ihn ja auch nur geschrieben und nicht noch öfter durchgelesen. Das Feedback fiel dementsprechend aus. Es wurde bemängelt, dass ich die Beobachter nicht so wirklich „mitreißen“ konnte. Die Gestaltung meiner Folie wurde positiv bewertet, durch mehrfarbige Gestaltung. Die Lesbarkeit wurde allerdings bemängelt. Auf meine Entschuldigung, dass ich an sich keine soo ordentliche Handschrift habe, wurden mir Kurse empfohlen ?! Meiner Meinung nach waren da andere Schriften weitaus schlechter. Teilweise noch mit Schreibschrift aus der Grundschule! Naja so viel dazu. 

Eine Aufgabe, die wir währenddessen hatten, war, dass jeder einem anderen nach seiner Präsentation ein qualifiziertes Feedback geben sollte. Auch hier gab es während der 50-minütigen Zeit einen mehrseitigen Text zu Kommunikation und Feedback an sich. Also auch hier Hilfestellungen. Wer wem das Feedback gab wurde zufällig ausgewählt, aber es kam jeder einmal dran. 

Die letzte Aufgabe, die noch vor den Präsentationen zu erledigen war, war ein Rollenspiel zu zweit. Wir wurden während der Bearbeitungszeit herausgepickt und hatten fünf Minuten Zeit uns einzuarbeiten. Wir sollten uns in einen Projektleiter hineinversetzen, der eine Arbeitsgruppe mit vier Leuten aus einer Abteilung zusammenstellen wollte. Der andere sollte das natürlich auch. Problem 1 es gab in dieser Abteilung nur sieben Leute und Problem zwei war, dass  die Gruppen verschiedene Gesichtspunkte behandeln sollten. Das hatten wir in unserer Gruppe(ich war mit der Dame in einer Gruppe) erst während dem Rollenspiel herausgefunden. Eine Gruppe(meine) sollte sich um die Betreuung der langjährigen Bestandskunden kümmern und die andere um die Entwicklung eines neuen Produkts. Bei uns war dies eigentlich keine richtige Diskussion. Ich stellte anfangs meinen Standpunkt dar und welche Leute ich gern haben wollte. Allerdings vergaß ich(warum sollte ich auch daran denken, ich dachte wir hatten dieselben Texte bzw. Aufgaben) zu nennen um was sich meine Gruppe kümmern sollte, was auch beim Feedback negativ bewertet wurde. Positiv wurde allerdings mein Einstieg an sich bewertet. 

Dann kam auch das lang ersehnte Mittagessen in der Kantine der Lufthansa. Kurz vorher erhielten wir noch Essensgutscheine, die uns berechtigten eine Vorspeise inkl. Salatbüffet, eine Vorsuppe, eins der zahlreichen(und die Auswahl war wirklich groß, von Currywurst-Pommes über Thaicurry bis hin zu chinesischen Nudeln mit Hähnchenfleisch) Hauptgerichte, einem Getränk und einem Dessert zu wählen. Die Kantine war recht groß und da wir in der Hauptmittagszeit dort waren ging es auch dementsprechend durcheinander einher. Viel Zeit zum Essen blieb nicht, da ja noch die Werksführung mit den Studenten auf dem Programm stand. Während dieser Zeit beschäftigten sich die Beobachter mit der Auswertung des heutigen Tags und der Entscheidung wer genommen wird und wer nicht.

Bei der Werksführung ging es zuerst in einige Technik- Werkstätten, die eher für die E-Technik Studenten interessant sein sollten. Ganz ehrlich wer findet es spannend sich mit der Kalibrierung von technischen Geräten zu befassen?! Komische Leute diese E-Technik Studenten :D Jedem das seine heißt ja ein altes Sprichwort O:-). Weiter gings in den Ausbildungswerkstätten, was schon ein wenig interessanter war. Die Beschäftigungen sind zwar eher nebensächlich, aber jeder von uns hätte sich auch irgendwann dort einfinden müssen, da die HAW ein 13-wöchiges Praktikum fordert in den Disziplinen Schweißen, Drehen, Fräßen, Bohren, Feilen, etc. Dann ging der Weg ein wenig weiter in die Wartungshallen der Lufthansa Technik. Das war meiner Meinung nach der interessanteste Teil, und auch der der noch mehr Lust auf diese Firma gemacht hatte. Ich persönlich bin ja noch nie geflogen und hab somit noch nie ein Flugzeug aus nächster Nähe gesehen. Das ist schon echt sau faszinierend und beeindruckend. Diese riesigen Geschöpfe der Lüfte. Wir hatten sogar die Möglichkeit einen der Wartungstürme an einer frisch eingelieferten Boeing 737-300 zu erklimmen und das Warten aus nächster Nähe zu betrachten. Es ist schon echt krass wie enorm viel Technik hinter so einem Flugzeug steckt. Umso mehr schade, dass es nichts geworden ist L. Vielleicht sollte es ja nicht sein.
Der letzte Schritt war dann das Feedback. Wir wurden erst ein Mal in einem Glasfoyer ohne Stühle oder Getränke „abgestellt“ und sollten dort warten bis wir in einen der zwei Räume abgeholt wurden. Wie sich später herausstellte, war der eine der Zusagen Raum, in den immer zwei Leute gleichzeitig geladen wurden, und der andere der Absagen Raum, in dem nur die Personalpsychologin saß. Ihr wurde wahrscheinlich die bessere Fähigkeit absagen zu übermitteln zugeschrieben. Ich war mit Herrn Stüde, den ich übrigens schon bei Airbus kennengelernt hatte, wo er auch nicht genommen wurde, die letzten Beiden. Nach und nach wurden alle abgeholt bis nur noch wir dort waren. Alle die wir wiedersahen kamen mit Absagen. Die anderen, die in den Zusagen-Raum gerufen wurden, sollten direkt all ihr Gepäck mitnehmen. Vermutlich damit wir nicht sofort merken, dass wir nicht genommen werden. Unter Ihnen war auch ein Herr aus dem Ruhrpott, der ja eingeflogen wurde, der sich auch für Mechatronik beworben hatte. Bei dem gemeinsamen Abendessen hatten wir erfahren, dass er ja eigentlich schon die Entscheidung getroffen hatte Maschinenbau in Dortmund zu studieren und eigentlich nur hier war, weil sein Vater ihm dazu angeraten hatte doch noch mal etwas anderes zu probieren. Er war also mit einer ganz anderen Einstellung hier. Für ihn hing nicht wirklich viel von dem Ergebnis ab. Dementsprechend hatte er sich auch verhalten. Es kam teilweise rüber als hätte er das Ganze wirklich nur als Spaßveranstaltung bzw. zwei Tag Urlaub in Hamburg umsonst angesehen. Und oh Wunder, genau der Typ wird natürlich dann auch angenommen. Der, dem es sowieso egal war und der deswegen natürlich auch nicht ansatzweise so aufgeregt war. Man muss dazu sagen, dass er sich auch echt gut präsentiert hat und die Aufgaben recht gut gelöst hatte und auch in den Diskussionen immer einen guten Part hatte. Ein wenig hat er es somit auch verdient, aber irgendwo ist damit die Welt auch ungerecht, finde ich.
Was auch noch zu erwähnen wäre ist das Ergebnis der Dame. Wie sich herausstellte hatte sie bereits wie Klassen, die vierte und die zehnte, übersprungen und machte somit dieses Jahr ihr Abi mit einem voraussichtlichen Notendurchschnitt von 1,5. Ihr wurde im Feedback mitgeteilt, dass sie das Studium vermutlich >langweilen< (!) würde, dass sie also überqualifiziert war. Sie sollte lieber an einer TU studieren, um angemessen gefordert zu werden.

Um mein Feedback zu dem bereits gesagten noch zu vervollständigen, mein Testergebnis lag im Durchschnitt für mein Alter. Letzten Endes lag es an relativen Kleinigkeiten, also keine großen Änderungen wurden mir ans Herz gelegt. Es hatte eben im Rahmen der Konkurrenz, und wie mir gesagt wurde vielleicht auch tagesformabhängig, nicht gereicht voll und ganz zu überzeugen. Ich kuriere ja schließlich noch die Reste eines grippalen Infekts aus, nehme noch Antibiotika, hab glaube ich auch noch Fieber(vielleicht liegts auch an der voll aufgedrehten Heizung hier im Abteil^^), und hab ab zwei Uhr nicht mehr wirklich schlafen können, warum auch immer. Naja sagen wir mal so es waren zwei relativ schöne Tage kostenfrei in Hamburg. Durch das recht frühe Ende von der Veranstaltung um 15 statt um 16 Uhr, hatte ich auch noch die Gelegenheit mir noch etwa drei Stunden die Hamburger Innenstadt um den Hauptbahnhof(also die Mönckebergstraße) anzuschauen. Ich bin allerdings nach kurzer Suche in ein Starbucks gegangen, um schon ein bisschen hier zu schreiben, was sich auch auf jeden Fall gelohnt hatte. Heute Abend sollte ein Jazz-Konzert der Band „Gorilla Gorilla“ sein, welche sich gerade dort arrangierte und erst Soundchecks mit Ausschnitten aus Liedern machte. Klang echt schön muss ich sagen, auch wenn ich bisher noch nicht der allergrößte Jazz-Fan war. Es gibt zwar bei uns ein alljährliches Jazz-Festival in der Innenstadt, auf dem ich aber bisher noch nie war. Wird sich vielleicht jetzt ändern, wenn ich denn in dem Zeitraum hier bin. Wie ich mir von einem Techniker, der nicht zur Band gehörte sagen ließ, soll die Band auch echt gut sein. Hamburg gefällt mir mehr und mehr. Die Elbfilarmonie veranstaltet einmal im Monat solche Konzerte gut. Somit bin ich nun leicht schweren Herzens auf dem Heimweg, werde aber vermutlich demnächst mal ein paar Tage länger in Hamburg Urlaub machen, um die Stadt noch ein wenig besser kennenzulernen. 

Mittlerweile bin ich echt am überlegen mich vielleicht ganz anders zu orientieren. Meine Ideen zurzeit sind: 
  • Ein einjähriger Auslandsaufenthalt in Amerika, England oder Australien
  • Ein normales Mechatronik Studium
  •  Zunächst eine Ausbildung in einem technischen Beruf zu machen, eventuell Mechatroniker und danach erst zu studieren oder zuletzt
  •  Das Studium in einer ganz anderen Richtung auszurichten. Denkbar wäre irgendetwas mit Musik und Technik oder Management, da ich ja doch sehr an der Musik interessiert bin, leidenschaftlich gern Klavier spiele und singe. Ich muss mich dahingehend mal nach Studiengängen wie Veranstaltungstechnik, Musik und Management oder ähnlichem informieren
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Ich werde vermutlich auch demnächst auch mal einen Termin bei der Agentur für Arbeit machen für eine eingehende Beratung was für mich der beste Studiengang ist. Die Schwester eines guten Freundes arbeitet glücklicherweise dort bzw. macht ein duales Studium. Die kann mir da bestimmt weiterhelfen^^.  

Für den weiteren Verlauf werde ich erst mal nächste Woche an dem Assessment-Center von continental teilnehmen. Das bin ich denen irgendwie schuldig, nachdem ich zwei Mal abgesagt habe und trotzdem noch mal eine Einladung erhalten habe J. Ich muss es ja nicht annehmen. Das Konzept gefällt mir ehrlich gesagt ja nicht so gut, wie ich glaube ich schon ein Mal hier erwähnt hatte. Die ersten zwei Jahre mit einer sechs-Tage Woche zu verbringen reizt mich nicht so wirklich. Vielleicht werde ich ja auch dort nicht genommen. Ich lass mich überraschen. An dem Vorstellungsgespräch bei Siemens werde ich auch nur vielleicht teilnehmen. Oder ich nehm mir nen Kumpel mit und mach mir danach einfach einen schönen Tag in Mannheim, kann ja auch spaßig sein, da die Mannheimer Innenstadt mit ihrem großen Park am Wasserturm ja doch sehr schön ist. Fahrtkosten werden zwar leider nicht erstattet, aber was solls. Ein Tag Urlaub vom Zivildienst ist auch nicht schlecht, da das ganze ja nur eine Stunde dauern soll^^. 

Also werden das vermutlich für mich die letzten Veranstaltungen in Richtung des dualen Studiums sein, da ich mittlerweile das ganze auch irgendwie satt hab. Zum einen die zwei Absagen und zum anderen nervt es natürlich irgendwo auch, wenn man ständig in ganz Deutschland unterwegs ist, was ich seit fast drei Monaten  zum Leidwesen der Verwaltungsstelle, die ich ständig mit neuen Anträgen für Sonderurlaub nerven muss, und meiner Zivildienststelle, wo ich so langsam mehr mit Abwesenheit glänze als mit „konstruktivem“ Arbeiten und Aushelfen. Den Blog werde ich vielleicht aufrecht erhalten oder einen neuen starten. Ich hab irgendwie Spaß daran gefunden. Das Thema des neuen wird dann entweder mein Auslandsaufenthalt, die Ausbildung oder irgendetwas anderes sein. Ich werde den natürlich hier verlinken für euch ;). Auch wenn ich dadurch letztendlich meine wahre Identität preisgeben werde, vermutlich zum Leidwesen, der ganzen Firmen, deren Auswahlverfahren ich hier ziemlich genau beschrieben und auch ehrlich bewertet habe. Aber ich hab nirgendwo eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben, von daher mach ich ja nichts verbotenes^^.
Ich hoffe ich konnte euch ein wenig weiterhelfen auf eurem eigenen Weg zum dualen Studium. Vielleicht seid ihr ja erfolgreicher als ich. Irgendwer muss ja schließlich genommen werden ;). Ich werde dennoch etwas über die Veranstaltung bei continental berichten für euch, wer weiß vielleicht nehm ich ja, falls ich denn das Angebot bekomme, es auch an und werde doch dual studieren. Es ist quasi noch alles offen, falls das eintrifft werde ich dann einen Blog über das duale Studium dort eröffnen. Wie die Studenten bei der Lufthansa berichteten sollte es ja, zumindest an der HAW Hamburg, nicht so sehr fordernd sein, was mich ehrlich gesagt doch gewundert hatte, da es ja heißt, dass das duale Studium doch sehr anstrengend und zeitaufwändig sein sollte. 

Bis bald bzw. nächsten Dienstag^^.

Donnerstag, 10. Februar 2011

09.02.2011 – Der erste Tag ist geschafft


Wie der Titel schon sagt, der erste Tag liegt hinter mir und der war ehrlich gesagt nicht übertrieben anstrengend. Um halb zwei bin ich bei der Lufthansa angekommen und hab erst mal gedacht – Wow was geht denn hier ab?! :D. Sicherheitsvorkehrungen wie an einem Flughafen. Es gab vier „Check-In-Points“ an denen man im Tausch gegen den Personalausweis einen Besucherausweis und einen „Laufzettel“ bekam auf dem der genaue Aufentaltszeitraum vom Betreuer am Ende auszufüllen war. Dann natürlich noch Röntgengerät, wo alle Sachen wie Koffer, Rucksack, Jacke etc. durchleuchtet wurden und ein Piepstor durch das man laufen musste. Also schon sehr hohe Sicherheitsvorkehrungen. 

Wir wurden dann um viertel vor zwei abgeholt und in ein Nebengebäude gebracht, wo wir von der Dame mit der wir auch das Telefoninterview hatten begrüßt und eingewiesen wurden. Der Test fand selbstverständlich wieder am PC statt, was – wie  wir erfuhren – bis zu diesem Jahr bisher noch schriftlich geschehen war. Nicht allzu verwundernswert war, dass auch die Lufthansa das „hrd-Portal“ nutzt. Die Tests waren in drei Bereiche aufgegliedert. Erst allgemeine Aufgaben, dann Schlussfolgerungen und zum Schluss ein englischer Teil.
Die allgemeinen Aufgaben waren 35 verschiedene Aufgaben wie Mathe Aufgaben, logisches/analytisches Denken und andere. Also ein bunter Haufen von allem für den man 20 Minuten Zeit zur Bearbeitung hatte. Die Schlussfolgerungen waren schon aus den Online-Tests bekannt. Es gab zwei Aussagen und danach 5 verschiedene andere und man sollte entscheiden, welche der fünf genau aus den zwei ersten ableitbar ist. Teilweise echt knifflig und man musste sich schon sehr konzentrieren. Es gab 18 Aufgaben für die man 15 Minuten Zeit hatte. Zum Schluss der englische Abschnitt. Hier gab es erst zwei Aufgabenteile, bei denen man einen englischen Text lesen musste und danach Fragen zu diesem gestellt bekam. Meiner Ansicht nach nicht wirklich schwer gewesen, wen man des Englischen mächtig ist. Danach kamen noch ein paar Wortschatz, Synonym und Übersetzungsfragen. Teils knifflig, aber auch machbar. Alles in allem brauchte man etwa 1 ½ Stunden zur Bearbeitung des Tests. Da hatte ich ehrlich gesagt gedacht es würde einiges mehr kommen und schwieriger. 

Die Leute, die schon fertig waren, konnten sich in einen Nebenraum setzen und dort warten bis alle fertig waren. Wir nutzten die Zeit natürlich um uns ein wenig kennenzulernen. Wir waren insgesamt 10 Leute und davon eine junge Dame. Wie sich herausstellte waren nicht alle für Mechatronik da, was mich ein wenig aufatmen lies, weil so die Wahrscheinlichkeit vielleicht ein wenig steigt. Der überwiegende Teil hatte sich für den Studiengang Elektrotechnik beworben. Es war glaube ich ein 5 zu 5 Verhältnis, wobei die Dame sich auch für Mechatronik beworben hatte. Wenn es stimmt was die Studentin bei Airbus erzählt hatte, hat sie eventuell von vornherein bessere Chancen, aber ich will auch nicht den Teufel an die Wand malen.
Als alle fertig waren konnten wir zurück, wo drei Studenten auf uns warteten, die uns ein wenig zur Lufthansa Technik allgemein, zum Studium, dem Ablauf etc. erzählten. Anschließend war noch die Möglichkeit Fragen zu stellen. So erfuhren wir auch die ungefähre Platzvergabe der Studiengänge. Drei für Mechatronik und es war nicht das erste bzw. einzige Assessment Center o.O. Die Herren erzählten uns auch wie der morgige Tag ablaufen sollte. Den schwierigen Part sollten wir jetzt hinter uns haben. Morgen gibt es von 07:45 Uhr bis zum Mittagessen Tests, Gespräche und so weiter um uns als Person näher kennenzulernen. Nach dem Mittagessen gibt es eine Werksführung mit den drei Studenten und dann erfahren wir auch schon das Ergebnis! Hier geht’s scheinbar Schlag auf Schlag. Naja ich bin gespannt was uns erwartet. Ich werde dann auf dem Heimfahrt mit dem Zug natürlich berichten was alles getestet wurde und natürlich mein Ergebnis.

Achso, es gibt auch noch andere Neuigkeiten. Ich dachte ich sehe nicht richtig als ich eine Email von continental mit einer weiteren (?!) Einladung zum Vorstellungsgespräch/Assessment gesehen hatte :D Naja die Leute wollens wissen :D Und mich dabei scheinbar auf jedenfall noch dabei haben^^. Ich glaube ich werde in beiden Fällen dran teilnehmen^^ Die zweite Neuigkeit ist eine Email von Siemens. Ja die Leute gibt’s auch noch^^ Ich bin eingeladen zu einem etwa einstündigen Vorstellungsgespräch in Mannheim. Auch wieder keine Kostenübernahme und wie heute beim Abendessen mit vier von den Bewerbern hier einer erzählte auch noch nicht die letzte Station. Danach soll wohl auch noch ein Assessment-Center kommen. Mal schauen, ich halt euch auf dem Laufenden.

Mittwoch, 9. Februar 2011

09.02.2011 – Auf dem Weg nach Hamburg zu Lufthansa


Falls ihr euch jetzt fragt, „hmm fehlen da nicht die Einträge über continental?“, habt ihr mehr oder weniger recht. Ja sie fehlen, aber nein ich war nämlich gar nicht da. Nach dem Seminar und einem Partywochenende bin ich mit einem grippalen Infekt im Bett gelandet, der mich so mitgenommen hat, dass mein gesundheitlicher Zustand es nicht erlaubt hat zu continental zu fahren. Mir geht es bis jetzt immerhin etwas besser.  Ich bin zwar noch nicht topfit, aber so fit, dass ich getrost nach Hamburg fahre. 

Es gibt auch noch weitere News: Ich habe im Laufe der letzten Woche eine Mail von BOSCH erhalten. Hätte auch nicht gedacht, dass ich von denen noch mal etwas höre^^. Ich hatte mich auch für den dualen Studiengang Mechatronik beworben, allerdings an mehreren Standorten. Kurz nach der Bewerbung hatte ich auch eine Einladung zu Online Tests erhalten von einem Standort, kurz danach allerdings direkt eine Absage mit der Angabe, dass meine Bewerbung auch an die anderen Standorte weitergeleitet wurde. Das war im September/Oktober! Daher war ich so überrascht doch noch einmal etwas von ihnen zu hören. Gestern hab ich dann auch den Test gemacht. Er ähnelte bzw. war fast exakt derselbe, wie bei verschiedenen anderen Portalen. Opel und continental haben den meines Wissens nach auch verwendet, ebenso wie Daimler. Ich kann aber auch bei Bedarf noch mal genauer nachsehen, da ich sie Mails ja noch alle habe. 

Alle diese Firmen nutzen das „hrd-portal“. Freundlicherweise habe ich den Test mal mit einer Bildschirm-Mitschnitt-Software für euch aufgenommen. Hier seht ihr ihn in voller Länge. Die Verhaltensfragen waren hier zum ersten Mal anders und teils merkwürdig, aber ich hab aufgehört mich zu wundern Bosch seit ich im Bewerbungsbogen die Fragen „Beruf der Mutter“ und „Beruf des Vaters“ gelesen hatte :D.
Hier das Video:

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Falls ihr fragen habt könnt ihr mir gern ne Mail schicken oder einfach hier beiden comments etwas posten.
Ich werde mich die restlichen zwei Stunden Fahrt jetzt eingehend mit Daten, Fakten und Informationen über die Lufthansa Technik befassen^^ Soll ja schließlich nicht wie beim Telefoninterview enden ;)